Freitag, 25. Juli 2014

Freitag, der 25.7.



Tagebuch 25.7.
Aufbruchstimmung. Abreisetag.   Heiß geduscht wurde das letzte gemeinsame Frühstück um halb Acht eingenommen. Bärbel, die Hauswirtschaftsleiterin, bekam ein „Happy Birthday“ zu ihrem 60. Geburtstag und bedankte sich mit einem Stück Kuchen für jeden.
Nach der Frühstücksrunde überreichte Stefan, der Leiter des WPz, jedem Teilnehmer eine Urkunde, die auch als Betriebspraktikums-Bescheinigung gilt. Besonders lobenswert, dass keiner (wegen Krankheit oder Unlust) auch nur eine Arbeitsstunde versäumt hat!
Nun bleiben noch fast drei Stunden, in denen die Koffer gepackt werden müssen und das Haus gründlich gereinigt werden muss. Hoffentlich kommt der Bus wie verabredet pünktlich um 11.00 Uhr mit der Klasse 8a aus Siedenholz hier an. Dann könnten wir, kein Stau vorausgesetzt, gegen 14:00/14:30 Uhr in Jaderberg ankommen und uns umarmen lassen.  Re
























Donnerstag, der 24.7.



24.07.2014
Heute Morgen hatten wir gehofft eigentlich eine Arbeitszeitreduzierung zu bekommen, aber Stefan musste uns dann mitteilen, dass wir nur knapp verfehlt haben, weil wir eine Durchschnittsnote von 1.2 im Arbeiten hatten, aber unser Energieverbrauch auf das Dreifache angestiegen ist. Aber Stefan hat uns doch noch eine Viertelstunde frei gegeben und eine halbe Stunde, damit wir die Autos reinigen können.  Danach sind wir mit Heiko los gefahren und haben zwei  Drückjagdsitze aufgestellt. Als wir fertig waren, haben wir noch mit Heiko einige Pfifferlinge gesammelt. Anschließend sind wir zurück zum WPZ und haben die Autos gereinigt. Dann haben wir Königsbergerklopse mit Kartoffeln und Sauce gegessen. In der anschließenden Mittagspause haben die meisten schon ihre Taschen  und Koffer gepackt und die Schlafsachen für die Übernachtung im Wald vorbereitet. Um drei Uhr sind wir dann mit Heiko in den Wald gefahren. Heiko hat uns dann erklärt, dass das Klo aus einem Spaten und einer Klopapierrolle besteht. Dann sollten wir einige Sachen sammeln und damit versuchen ein Feuer zu machen. Aber dies ist leider niemandem gelungen. Heiko hat uns dann einige Techniken gezeigt mit denen man ein Feuer macht zum Beispiel mit einem Feuereisen, einem Feuerstein, Rohrkolbenwolle oder einem Magnesiumplättchen. Danach haben wir mit Messern Stöcker geschnitzt und einige längere Stöcker gesucht, um Marshmallows und Stockbrot zu grillen. Aber erst haben wir Wildbratwurst gegessen und zwischen durch hat es geregnet und gewittert. Zum Glück hat es aufgehört, so dass wir noch draußen schlafen können. Das Feuer qualmt grad sehr stark, sodass es  beinahe aussieht wie Nebel.
Marek













24.07.14
Nachdem wir Königsberger Klopse zum Mittagessen hatten, sind wir um 15:00 Uhr bei schönstem Wetter in Richtung Wald gefahren. Heiko hat die Übernachtungssachen mit seinem Pickup mitgenommen und wir sind mit den Fahrrädern hinterhergefahren. Als wir angekommen waren, erklärte Heiko uns, dass wir Feuer ohne Feuerzeug oder Streichhölzer machen müssen und wie das ,,Buddelklo´´ funktioniert. Als wir angefangen haben das Feuer zum Grillen geeignet zu machen, fing es an zu regnen. Für eine Stunde saßen wir dann in der Hütte und haben unsere Stöcke für das Stockbrot geschnitzt. Mein Stock ist mit Spiralen und anderen Mustern. Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, haben wir unsere Würstchen gegrillt und gegessen und es fing wieder an zu regnen. Nach kurzer Zeit hörte es wieder auf und ich hab den Leuten, die im Wald schlafen, geholfen ihre Betten zu bauen.  Darauf bekamen wir unsere Handys und große Stille trat ein. Nach einer halben Stunde mussten wir die Handys wieder abgeben und wir grillten unser Stockbrot und die Marshmallows.
Jan Weiss

Ergänzung durch die Redaktion:
13 Schüler haben die Nacht im Wald zugebracht, auf Isomatten und unter Decken und Schlafsäcken. Trotz selbst gespannter Planen über den zwei Schlafplätzen sind alle am nächsten Morgen recht nass gewesen. Die Stimmung war aber gut und keiner hat gefroren. Von ca. 0.00 Uhr bis 4.00 Uhr war es sogar richtig still, so dass die, die wach lagen, den eindringlichen Schrei eines Waschbären hören konnten. Auch Wildschweine besuchten uns, ließen aber glücklicherweise die selig schlafenden Kinder in Ruhe.
Morgens um 6:00 Uhr wurde aufgeräumt und dann ging es mit dem Fahrrad im Eiltempo unter die heiße Dusche.
Diese Nacht war -vielleicht sogar wegen des schlechten Wetters-ein besonderes Erlebnis für alle.